LEXIKON | McFIT MODELS

RATGEBER

LEXIKON

BEAUTYSHOT

Ein Beautyshot ist ein gut ausgeleuchtetes Porträt mit dezentem Make-up, wodurch das Model perfekt in Szene gesetzt wird. Es kommt häufig bei Kosmetikwerbung zum Einsatz und sollte in keinem Portfolio fehlen.

BOOK

Mit deinem Book (Modelbuch) stellst Du dich bei Fotografen, Kunden und Agenturen vor. Bestücke es mit möglichst abwechslungsreichen und aktuellen Shootingbildern.

BUYOUT

Den Prozentsatz zum Erwerb der Bild- und Nutzungsrechte nennt man Buyout. Er wird zur Tagesgage hinzugerechnet. In der Buchungsbestätigung wird festgehalten, wie hoch er ist und wofür bzw. über welche Dauer die Bilder vom Kunden genutzt werden dürfen.

Callsheet

Das Callsheet ist eine Zusammenfassung für alle Beteiligten einer Produktion – vom Fotografen über die Visagisten und Stylisten bis hin zum Model. Es beinhaltet alle nützlichen Angaben zum Shootingtag (Treffpunkt, Uhrzeiten, Dauer, Telefonnummern etc.).

Commercial/TVC (TV-COMMERCIAL)

Der Fokus bei dieser Shootingform liegt auf dem Produkt, um es für den Verkauf bestmöglich in Szene zu setzen.

EDITORIAL

Editorials sind redaktionelle Aufnahmen für Magazine, durch deren Veröffentlichung das Model einen höheren Bekanntheitsgrad erzielen kann – die Bilder erzählen eine Geschichte. In der Regel sind diese Shootings für alle Beteiligten geringer bezahlt.

FASHIONSHOOTING

Das Fashionshooting ist eine sehr aufwändige Produktionsform mit komplexem Styling und Make-up. Die Ergebnisse zeigen die Produkte, sollen aber auch eine gewisse Stimmung oder einen Lifestyle transportieren.

FITTING

Die Anprobe vor Shootings und Modenschauen heißt Fitting.

GOSEE

Ein Gosee ist eine persönliche Vorstellung beim Kunden ohne konkretes Jobangebot – eine Art Initiativbewerbung. Das Model kann hier für künftige Jobs vorgemerkt werden.

HAUTE COUTURE

Die Haute Couture bezeichnet eine gehobene Schneiderkunst, die überspitzt die Trends der kommenden Saison darstellt. Präsentiert wird sie auf dem Catwalk mit einem dramatischen Laufstil.

LOOKBOOK

Ein Lookbook ist das Musterbuch einer Kollektion.

OPTION

Die Reservierung eines Termins mit dem Model ohne feste Jobzusage nennt man Option. Der Termin kann bis kurz vor Jobbeginn kostenlos storniert, jedoch nicht ohne vorherige Absprache anderweitig vergeben werden.

OVERTIME

Überschreitet die Dauer eines Shootings die vorher besprochene Stundenanzahl, nennt man dies Overtime. Overtime muss zusätzlich in Rechnung gestellt werden.

POLAROIDS

Polaroids (Polas) sind Bilder ohne Make-up, Styling und Fotobearbeitung, die dem Kunden das natürliche Aussehen des Models zeigen.

POSTPRODUKTION

Die Postproduktion umfasst alle Optimierungen der digitalen Nachbereitung – Retuschen und Farbkorrekturen beim Foto, Schnitte und Vertonungen beim Film.

PRÊT-À-PORTER

Im Gegensatz zur Haute Couture handelt es sich bei dem Prêt-à-porter um alltagstaugliche und tragbare Mode.

(AGENTUR-)PROVISION

Bei erfolgreicher Vermittlung eines Jobs erhält die Agentur einen Anteil von 15 Prozent bis 20 Prozent der Modelgage. Wie hoch der Prozentsatz im Einzelfall ist, wird im Vorfeld kommuniziert und in der Buchungsbestätigung festgehalten.

SCOUT

Bei einem Scout handelt es sich um einen meist freien Mitarbeiter einer Agentur, der im Alltag neue Gesichter oder Talente sucht und dafür unter anderem junge Männer und Frauen auf der Straße anspricht.

SEDCARD/POLACARD

Eine Sedcard ist die Visitenkarte (A5-Format) des Models mit Namen, Maßen, Größen und professionellen Bildern. Auf der Polacard hingegen wird das Model von verschiedenen Seiten mit natürlichem Look gezeigt.

SHORTLIST

Eine Shortlist ist die engere Auswahl der für einen Job in Frage kommenden Models nach einem Casting.

SHOWROOM

Ein Raum, in dem einem ausgewählten Publikum (meist Einkäufern) die neuen Kollektionen an Models präsentiert werden, nennt man Showroom.

SKRIPT

Das Skript fasst alle Angaben zur Handlung, zu den darstellenden Personen, den Requisiten, den Accessoires und zur räumlichen Situation während eines Shootings oder Drehs zusammen.

TESTSHOOTING/TFP

TFP (Time for Print) bedeutet übersetzt „Zeit gegen Bilder“. In diesem Fall erhalten Stylisten, Hair- und Make-up-Profis, Fotografen und Models statt Gage Material für ihr Portfolio. Gerade für Anfänger in der Branche ist das eine gute Möglichkeit,  ihr Book aufzubauen und sich bei Kunden und Agenturen vorstellen zu können.